Teilchendefinition und Teilchenraum

 

 

Die Teilchendefinition



Positronen und Elektronen besitzen die Eigenschaft, über Ladungs- und Spinpaarungen in Wechselwirkung miteinander zu treten, wobei unter Akkumulation von Energie, deren Betrag in bestimmten Grenzen variabel ist, verschiedene Subteilchenzustände ausgebildet werden. Diese Subteilchen vereinigen sich ihrerseits über Spin- und Ladungspaarungen und unter Akkumulation weiterer Energiebeträge zu größeren Teilcheneinheiten. In der äußeren Einheit eines solchen Teilchens bestimmen die Art und Anzahl der Subteilchen, deren Paarungen und die inneren Energiebeträge die Eigenschaften des Teilchens. Bestimmte Eigenschaften der Teilchen wiederholen sich auf unterschiedlichen Massestufen.


 

Diese Teilchendefinition ist umfassend; die daraus abzuleitenden Aussagen sind ausgesprochen vielfältig und relevant für alle Bereiche der Physik.

 

Alle Teilchen einschließlich der Atomkerne sind in ihrer Stofflichkeit auf Elektronen, Positronen und akkumulierte Energie zurückzuführen. Elektron und Positron können wiederum als ein Teilchen aufgefasst werden, das in zwei entgegengesetzt-gleichen Zuständen existiert. Damit kann in gewisser Weise von einem „Urteilchen“ gesprochen werden, das in seiner Dualität die gesamte Welt vom Mikrokosmos bis hin zu den Dimensionen des Universums determiniert.

 

 

Der Teilchenraum


Werden die Teilchen nach ihrer Elementarstruktur und der in ihnen akkumulierten Energie (=Masse) geordnet, wird ein dreidimensionaler Teilchenraum ersichtlich. Die folgende Abbildung 4.1 gibt einen ersten, wenngleich unvollständigen Eindruck.


4_1Teilchenraum_650Px.jpg

 

 

Es lässt sich unschwer folgendes erkennen:

Der Teilchenraum (bzw. das Teilchensystem) ist völlig symmetrisch aufgebaut. Alle neutralen Teilchen (grün) liegen in der Symmetrieebene. Einige Punkte in der Symmetrieebene sind doppelt belegt durch Teilchen und inverses Teilchen (z.B. Neutron und inverses Neutron), andere Punkte nur einfach (z.B. ungeladenes Pion, neutrales Rho und Omega). Die positiven Teilchen (blau) befinden sich in dieser Darstellung vor der Symmetrieebene, die negativen Teilchen (gelb) dahinter. Zu den geladenen Teilchen existiert immer auch ein inverses Teilchen, nicht aber zu allen ungeladenen.

Die Energieachse wird durch das „Photon“ belegt, sofern man freie elektromagnetische Energie mit ihren variablen Eigenschaften als Teilchen auffasst.

In das Teilchensystem lassen sich alle realen, an ihren Spuren eindeutig identifizierten Teilchen einordnen. Es kann aber keines jener Teilchen eingeordnet werden, welche auf grund von „überzeugenden theoretischen Argumenten“ postuliert wurden, aber nie einem direkten Beweis zugänglich waren.

 

Neben dieser elementarstrukturellen Teilchenordnung ist eine Klassifikation nach wiederkehrenden substrukturellen Merkmalen möglich. Mit der substrukturellen Klassifikation wird die bisherige Ordnung in Baryonen, Mesonen, Hyperonen usw. ursächlich begründbar. Die Teilcheneigenschaften oder „Quantenzahlen“, wie Strangeness, Charm usw. sind an bestimmte substrukturelle Merkmale gebunden.

 

 


Anmerkung:

 

Bisher ist in der Physik keine Teilchendefinition vorzufinden. Das ermöglicht es, Teilchen allein auf grund „überzeugender theoretischer Argumente“ zu erfinden und als feste Größen in die Theorie einzuführen. In Anwendung ebendieser Theorie auf die Wertung von Experimenten gelten diese Teilchen in der Folge als bewiesen. So wird die fehlende ursächliche Erkenntnis durch theoretische Kreisschlüsse ausgeblendet. Die Physik steckt tief in einer Sackgasse, ohne zu dieser Erkenntnis befähigt zu sein. Selbst die klügsten Köpfe können diese Situation nicht wahrnehmen, da sie in dieser einseitigen theoretischen Orientierung ausgebildet wurden. Zudem existieren bislang keine ernstzunehmenden Alternativen, die Teilchenwelt theoretisch darzustellen.